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Unter denkbar schwierigen Windverhältnissen ist die EM beim SCK ausgetragen worden. Dass schließlich ein Europameister gekrönt werden konnte, ist auch dem minutiös den Wetterverlauf folgenden Wettfahrtleiterteam um IRO Gert Schmidleitner zu verdanken.
Die erste und die letze Wettfhart waren die einzigen, die mit Wind über 10 Knoten aufwarten konnten und an nur zwei von fünf Segeltagen kamen gültige Wettfahrten zustande. Alle Wettfahrten hatten aber recht konstante Windbedingungen, sodass keine Bojenverlegungen notwendig waren. Eine Wettfahrt wurde rechtzeitig von einsetzen der Flaute verkürzt. Gerade also wurde das Limit von 5 Wettfahrten erreicht, um eine gültige EM zu haben.
Keine ersten Plätze konnten die beiden erstplatzierten Schiffe der Gesamtwertung für sich verbuchen, dafür aber die konstantesten Leistungen. Uwe Steingroß und Team von GER 323 setzten sich am letzten Tag vor dem nach drei Wettfahrten führenden Team USA 839 Walker/Stadler/Zopf durch.
Erst am dritten Gesamtplatz konnte sich eine Mannschaft platzieren, die auch einen Top Score in einer Wettfahrt hatte, und zu der, das muss ich mit Freude feststellen, gehöre ich selbst als Steuermann von AUT 136. Mit meinem Bruder Christian und Ronnie Zeiller sorgten wir dafür, dass EM-Silber in Österreich geblieben ist.
Die Standing Ovations, die die Segler bei der Sigerehrung dem Organisationskommitte um Stephan Beurle machten, zeugten von einer äußerst gelungenen Veranstaltung, die viele Segler über die mäßige Windsituation hinwegtrösten konnte.
Bilder folgen ...
Ergebnisse im Detail: http://www.soling.com/results/ShowResults.asp?ID=648 |